Die gegenwärtigen Ereignisse in Japan sind schockierend und beängstigend. Wir fragen uns, was wir tun sollen und wohin das führen soll. Die Bilder der Katastrophe begleiten uns ständig. Auf jedem Fernsehbildschirm, jeder Internetseite und auf jeder Zeitschriftentitelseite prangen sie lautstark .
Und das Schlimme daran ? Man gewöhnt sich daran.

„Das hat alles so wenig mit mir zu tun und Japan ist so weit weg.“
Es hat uns wieder einmal nicht getroffen. Es geht uns wie immer richtig gut. Es geht uns hier in Deutschland besser als den Allermeisten. Verdammt dankbar kann man sein, dass man sich gerade an diesem kleinem Fleck der Erde befindet, an dem noch alles so sehr in Ordnung zu sein scheint.

Aber die Umweltkatastrophe in Fukushima ist eben nur eine von vielen Hiobsbotschaften, die uns in der letzten Zeit ereilt hat : Die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko, Die Waldbrände in Australien und das Erdbeben in Haiti sind nur wenige der Nachrichten, die es innerhalb EINES Jahres in die Medien geschafft haben.
Die Frage nach dem Ende der Welt hat sich  für mich immer wie ein Witz angefühlt, aber in letzter Zeit gewinnt sie zunehmend an Ernsthaftigkeit.

Ich meine, irgendetwas stimmt doch da nicht…
Wie lange macht ein Planet so was mit? Und wenn die Erde keine Lust mehr hat auf all den Stress, wo werden wir dann bleiben?

Es kann nur zwei Antworten auf diese Fragen geben, nämlich aktiv zu werden und sich nicht mehr hinter seiner Angst zu verstecken.
Das fängt bei unserem eigenen Verschwendertum an und wirklich fast JEDER muss sich am Ende an die eigene Nase fassen, auch wir.

Und das wichtigste: Jeden Tag  zu genießen und sich zu freuen, dass man hier auf dieser wunderschönen Welt sein darf…UND natürlich Musik machen.

Gute Nacht
Marianne