FROHES NEUES JAHR 2014 !

Ihr tollsten Menschen , wir hoffen ihr habt die Feiertage gut überstanden.Wir wollten euch noch fix ein ganz tolles neues Jahr wünschen mit ganz viel Konfetti und maximal viel Leben.

Wie vor ein paar Wochen versprochen, hier ist unsere gemeinsam verfasste Weihnachtsneujahrsgeschichte mit einer Illustration von Christian Zenn.
Uuuuund die Gewinnerpakete für  Kreativität gehen raus an: Felix Kranz und Christian Zenn, wir melden uns bei euch persönlich.

Viele Umarmungen,
Eure Berge

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Ando und die singende Katze

Ando, Sohn eines Schneiders lebt zusammen mit seinem Vater in der kleinen Stadt Dharampur in der Nähe von Kathmandu am Fusse des Himalaya. Ando ist sechs Jahre alt und sein treuester Spielgefährte ist seine kleine graue Katze Mingh, und wenn der Reisende eine Gitarre mit hatte, schnurrte Mingh so lange um das Instrument bis der Reisende verstand, was er zu tun hatte. Doch Mingh war nicht etwa nur eine Katze. Sie war die Reinkarnation eines Weltberühmten Musikers und Künstlers. Auch Ando wusste anfangs nichts von dem Geheimnis seiner Katze. Er hielt die Töne, die Mingh ausschließlich im Kinderzimmer von sich gab, für genauso katzentypisch wie das Miauen, dass Mingh an allen anderen Orten von sich hab. Ando konnte es auch nicht besser wissen. Bekam sein Andos Besuch von einem Reisenden, der seine zerschundenen Röcke ausbessern oder sich ein neues Stück anfertigen lassen wollte, gesellte sich Ando zu ihnen und lauschte ehrfürchtig den Worten des Fremden.
Dieser erzählte von seinen unzähligen reisen in der weiten, großen Welt, von den vielen Menschen und Kulturen, den Traditionen und den unglaublichen Landschaften und der Musik. Der Gast nahm die Gitarre und begann leise zu spielen. Mingh verlor sich ganz in den Klängen der Musik des fremden aber auch Ando gefiel was er hörte und er ging zu dem Reisenden hinüber und bat ihn, ihm das spielen beizubringen.
Er nahm seine Gitarre und sagte,“Wir schauen was passiert“, wenn ich gleich eines meiner Lieblingslieder spiele. Scheinbar war Mingh davon so beeindruckt, dass sie glaubte, die fetten Jahre sind vorbei und nun muss ich singen. In einem Meer aus Farben sprudelten die schönsten Töne aus ihr heraus. Und als der Katzenjammer gerade seinen Höhepunkt erreichte, wurde Ando unsanft aus dem Schlaf gerissen und sein Vater sagte, „du träumst nur“.
Ando wünschte sich sehr auch zu reisen, Geschichten erzählen zu können und dazu seine Lieder erklingen zu lassen aber leider hatte er zu wenig Zeit für so etwas denn er musste jeden Morgen sehr früh aufstehen und mit seiner Mutter die geschneiderten Sachen von seinem Vater an Touristen verkaufen. Und manchmal durfte er Nachmittags, wenn genug Geld verdient wurde, in den Gemeinschaftsunterricht des kleinen Dorfes gehen.
Der Bruder des Vaters aus der fern entlegenen Provinz Ranpur hat ihnen einen Brief verfasst und den Vater gebeten seinen Sohn Ando zu ihm zu senden damit er ihm in der Hauseigenen Töpferei helfen könne. Der Vater gewehrte diesem Wunsch und schicke Ando und seine Katze auf eine weite Reise zu seinem Onkel.
Dort angekommen empfing Andos Onkel ihn herzlich. Seine Frau hatte für den völlig erschöpften Jungen ein wundervolles Mal bereitet. Ando staunte über die bunte Farbenpracht der ihm aufgetischten Speisen. Zaghaft begann er zu essen. Mit jedem Bissen spürte er wie seine Kraft zurück kam. Er wurde wacher und wacher und begann von den Erlebnissen seiner Reise zu berichten. Und als er anfing von großen Städten zu erzählen, welche er durchquerte und so groß waren, dass man Wochen gebraucht hätte um sie zu erkunden, fing Mingh wieder an diese Wohlklingenden Töne von sich zu geben. Und Alle hielten inne um der fröhlichen Melodie zu lauschen. Und da kam es Ando, dass das wohl das Leben war und dass seine Katze Mingh immer dann mit dem Singen begann, wenn Andos Herz sich öffnete und auf eine Reise ging im innern und im Äußeren. Ando und Mingh waren fest verbunden. Ando lehnte sich zurück, er hatte so gut gegessen und genoß einfach den Abend und es hatte ihn in diesem Moment an nichts gefehlt.Er begann zu träumen, von einer bunten Zukunft, von der nächsten Zeit und dazu sang Mingh ihr Lied. So war es perfekt.